Stadtrat Lehmann spricht sehr emotional seine Eindrücke aus, wie die vielen negativen Äußerungen der Stadträte zum Bauhof und dessen Mitarbeiter auf ihn wirken und nennt Beispiele.

Er stellt sich vor, dass alle Stadträte mal danke sagen, mal den Bauhof loben. Um die Größe des Stadtgebietes zu realisieren, stellt er den Antrag und beauftragt die Verwaltung, dass alle Stadträte, die Amtsleiter und der Bürgermeister in 2026 alle 44 Ortsteile anfahren und dabei von den Amtsleitern zum jeweiligen Ort informiert werden. Nur Krankheit entschuldigt, ist sein Wunsch.

Bürgermeister Jahn setzt die Wertschätzung des Bauhofes voraus und geht ausführlich auf tägliche Arbeiten und auch Projekte, wie der Neubau der Fahrzeughalle, auf Technik und Ausrüstung ein. Die Verwaltung steht hinter dem Bauhof, bekräftigt er. Er bittet die Stadträte, dass sie sich die Ortsteile anschauen, merkt aber an, dass dies nicht an einem Tag zu schaffen ist.

Stadtratsvorsitzender Danneberg lässt wissen, dass von den Stadträten überwiegend Lob geäußert wurde. Der Stadtrat hat Verantwortung über die Mittel, um den 44 Ortsteilen gerecht zu werden.

Stadtrat Wegener zeigt sich erschrocken über die Aussage von Stadtrat Lehmann. Seine Fraktion will, dass es maßvoll ist, wenn Zahlen hinterfragt werden, sie schätzen den Bauhof und loben die Arbeit, meint aber, Angriffen sollte man sich stellen. Er stellt heraus, seine Fraktion ist nicht gegen den Bauhof.

Stadtrat Arndt verdeutlicht, ohne Bauhof wären Feste nicht möglich. Wichtig ist, merkt er an, dass die Verwaltung den Bürgern Grenzen aufzeigt, die sagen, die Stadt muss. Hier fehlt Eigeninitiative der Bürger.

Stadtrat Petzold findet, dass Personen sich angegriffen fühlen, wenn seine Fraktion nachfragt. Sachen sollte man nicht persönlich nehmen, denkt er, keiner greift den Bauhof an, dessen Arbeit ist lobenswert.

Stadträtin Wolf meint, dass sich im Bauhof fast alles zum Positiven gewendet hat, sie findet den Vorschlag von Stadtrat Lehmann gut, die Diskussion ebenfalls.