Sitzung: 02.09.2026 Sozial-, Schul-, Sport- und Kulturausschuss
Beschluss: einstimmig empfohlen
Abstimmung: Ja: 7, Nein: 0, Enthaltung: 0, Mitwirkungsverbot: 0
Vorlage: 2026/047
Der Stadtrat der Stadt Jessen (Elster) beschließt, dem Grundschulverbund Jessen-Seyda gemäß § 64 Ab. 3 Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt mit Wirkung zum 01.01.2027 den Namen Grundschulverbund Max Lingner Jessen-Seyda zu verleihen.
Die Namensgebung erfolgt im Einvernehmen mit der Gesamtkonferenz des Grundschulverbundes sowie dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt.
Der Bürgermeister wird beauftragt, die Namensgebung dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt anzuzeigen, die erforderlichen Unterlagen gemäß den Vorgaben des Landesschulamtes einzureichen sowie alle notwendigen verwaltungsrechtlichen und organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung der Namensgebung zu veranlassen.
Herr Jahn übergibt das Wort an Frau Bannert.
Frau Bannert gibt an, dass seitens des Landesschulamtes die Aufforderung vorliegt, dem Grundschulverbund einen offiziellen Namen zu erteilen. Der Name dient zur Außendarstellung, z. B. Benennung in digitalen Schulsystemen oder Bezeichnung auf dem Zeugnis. Bei dem Verfahren muss im Vorfeld die Zustimmung des Landesschulamtes und der Gesamtkonferenz vorliegen. Dies wurde gemäß § 64 Schulgesetz durchgeführt, beide Zustimmungen liegen vor.
Frau Wolf legt dar, dass sie selbst involviert ist. Sie findet diese Namenslösung gut und begrüßt diese. Die Tradition wird somit weitergeführt.
Frau Bannert ergänzt, dass dieser Name sehr wichtig für Jessen ist.
Herr Jahn findet es traurig, dass der Name „Juri Gagarin“ wegfällt.
Frau Naujokat bestätigt dies, jedoch ist die Bedeutung des Namen „Max Lingner“ für Jessen klar.
Frau Wolf führt weiter aus, dass die ursprüngliche Namensgebung „Max Lingner“ fünf Jahre dauerte. In Deutschland ist dies mittlerweile die einzige Schule mit diesem Namen.
Frau Naujokat verweist darauf, dass in Seyda den Schülern die Bedeutung des Malers Max Lingner nun nahegebracht bzw. erklärt werden muss, damit das Verständnis wachsen kann.
Herr Jahn wiederholt, dass der Name akzeptiert wird und bittet im Anschluss um die Weitergabe des Beschlusses an den Hauptausschuss.
